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Zu gering: Die Lichtausbeute einer herkömmlichen Glühbirne beträgt nur fünf Prozent. (Foto: T-Systems Austria)

Verbot: Glühbirne vor dem endgültigen Aus

Wieder einmal heißt es Abschied nehmen: Das Verbot der altbewährten Glühbirne hat nun auch Leuchtkörper mit 60 Watt erreicht. Wir erklären, warum das so ist und was man beim Kauf neuer Energiesparlampen beachten sollte.
Nachdem das Verbot von Glühbirnen mit 100 und 75 Watt Leistung bereits länger besteht, dürfen seit dem 1. September 2011 nun auch keine 60-Watt-Birnen mehr in den Handel gebracht werden. Händlern ist es nur noch erlaubt, Lagerbestände zu verkaufen. Hintergrund dieser Maßnahme ist eine EU-Verordnung. 2012 sollen auch Glühbirnen mit noch geringeren Wattzahlen komplett aus den Geschäften verschwinden. Darüber hinaus sind auch solche Halogenlampen betroffen, bei denen es sich nicht ausdrücklich um Energiesparmodelle handelt. Das Verbot soll die Verbraucher animieren, von der Glühbirne auf die Energiesparlampe umzusteigen.
Zeit für einen Wechsel zur Energiesparlampe. (Foto: dena)
Wärme- statt Glühbirne
Eine Glühbirne wandelt nur rund fünf Prozent des Stroms in Licht um. Der Rest verpufft als Wärme. Eine heute übliche Energiesparlampe verbrauchen dagegen nur elf bis zwölf Watt Strom, um genauso viel Licht wie eine Glühbirne mit 60 Watt zu erzeugen. Die Lampenindustrie hat vorgerechnet, dass die komplette Umstellung eines durchschnittlichen Haushalts pro Jahr fast 160 Euro Stromkosten spart.
Durch das Verbot der Glühlampe in allen deutschen Haushalten könnten demnach jährlich 4,5 Millionen Tonnen an klimaschädlichem Kohlendioxid gespart werden. Allerdings sollte man diese Zahl im Verhältnis sehen: Der Faktor Beleuchtung macht nämlich nur rund 1,7 Prozent des Energieverbrauchs in Privathaushalten aus. Dem stehen Heizung und Warmwasser mit 85 Prozent gegenüber.
Zwei Energiesparlampen in Warmweiß (links) und Tageslichtweiß. (Foto: Michael Schönitzer)
Packungsaufdruck genau studieren
Parallel zum Verbot der Glühbirne sehen die EU-Verordnungen eine bessere Kennzeichnung von Leuchtmitteln vor, sodass Verbraucher Glühbirne, Energiesparlampe und Co. leichter miteinander vergleichen können. Wichtigste Größe ist der Lichtstrom, gemessen in Lumen. Eine Glühlampe mit 60 Watt erreicht rund 700 Lumen. Wer einen gleich hellen Ersatz sucht, kann zu einer Energiesparlampe oder einem anderen Leuchtkörper greifen, auf dessen Verpackung 700 Lumen angegeben sind. Häufig ist zusätzlich die Watt-Zahl aufgedruckt, die eine entsprechende Glühlampe hätte. Neue Lampenverpackungen geben außerdem Auskunft über die Lichtfarbe. Handelsüblich sind warmweiß mit einer Farbtemperatur bis 3300 Kelvin (K), neutralweiß (3300 bis 5300 K) oder tageslichtweiß mit über 5300 K.
Pflicht laut EU-Verordnung: eine bessere Kennzeichnung auf der Verpackung. (Foto: Osram)
Farbecht auch mit Energiesparlampe
Die Farbwiedergabe stellte bei älteren Energiesparlampen oft ein Problem dar, verliehen diese doch den Menschen, die sich in entsprechend beleuchteten Räumen aufhielten, oft eine unnatürlich graue Gesichtsfarbe. Für diesen Effekt ist nicht die Farbtemperatur entscheidend, sondern der Ra-Wert. Auch er ist auf den neuen Lampenverpackungen angegeben. Wohnbereiche sollten mit mindestens Ra 80 beleuchtet werden, Ra 100 ist für höchste Ansprüche geeignet, beispielsweise an Grafik-Arbeitsplätzen.
Zum Verbot kommt das Info-Gebot
Weiter schreibt die EU-Verordnung vor, dass Hersteller auf der Verpackung angeben müssen, wie viele Sekunden die Lampe braucht, um 60 Prozent ihrer Helligkeit zu erreichen. Außerdem finden sich Daten zum Quecksilbergehalt des Leuchtkörpers, zur Lebensdauer, zur Anzahl der Schaltzyklen, die die Lampe übersteht, sowie zur Dimmer-Eignung. Wer sich also mit dem Kleingedruckten auf der Verpackung einer Energiesparlampe befasst, wird sich auch nach dem Verbot der Glühbirne bestens zurechtfinden.

Ausgewählte Produkte

Einfache Bedienung von komplexer Haussteuerung (smarthome: Bei der Konzeption des neuen Gira Interfaces standen hohe Bedienerfreundlichkeit, schnelle Orientierung und ein visuell ansprechendes Informationsdesign im Vordergrund.

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Ob LED-Einbauleuchten, Halogen-Einbauleuchten, Energiesparleuchten oder Deckenspots – MEISTER ermöglicht es mit seinem umfangreichen Sortiment, jedem Raum ein ganz eigenes Lichtbild zu verleihen. Zusätzlich zum bewährten Niedervoltsystem bietet MEISTER das Hochvoltsystem an, das ein wärmeres Licht gibt und ohne Transformator montiert werden kann.

Der VELUX Tageslicht-Spot ermöglicht es auch innen liegende, die nicht von Fenstern erhellt werden, mit Tageslicht zu versorgen. Eine Künstliche Lichtquelle am Tag wird nicht mehr benötigt.

Modern wohnen heißt heute intelligent wohnen. Smart Homes werden deshalb die Häuser genannt: Intelligente Hausautomation, bei der die technischen Funktionen miteinander vernetzt sind und komfortabel über zentrale Bedienstellen gesteuert werden können. Intelligente Hausautomation verbindet Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz.

Berker präsentiert drei neue Schalterserien: R.1, R.3 und Serie R.classic ist eine neue, sympathische „Schaltergeneration“, bei der der Kreis das bestimmende Element ist. Darüber hinaus zeichnen sich die Designserien, die jetzt als „GENERATION R.“ vorgestellt werden, durch eine Vielzahl an Funktionalitäten und einen innovativen Materialmix aus.

Bei Hager richten sich die Anschlüsse nach Ihnen – nicht umgekehrt. Mit den flexiblen Sockelleisten und eleganten Designkanälen können Sie Anschlüsse dort einsetzen, wo sie benötigt werden.

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  • Rüdiger Hess schrieb am 17.02.2013 um 16:07:55 Uhr

    Gibt es für die Umstellung auf LED für den gewerblichen Bereich Förderprogramme?

     
     
     
     
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  • Rüdiger Hess schrieb am 17.02.2013 um 16:07:55 Uhr

    Gibt es für die Umstellung auf LED für den gewerblichen Bereich Förderprogramme?

     
     
     
     
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  • Redaktion bauemotion schrieb am 18.02.2013 um 08:06:27 Uhr

    Nach unserem Kenntnisstand gibt es keine Förderprogramme für die Umstellung auf LED. Möglicherweise finden Sie unter www.foerderdata.de weitere Hinweise.

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